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Kängurus springen weit, und sie springen oft. Dabei nutzen Sie auf geniale Art und Weise die kinetische Kräfte ihres Sprunges aus. Um gleich danach den nächsten zu machen.
Wir Menschen können dieses Konzept auf unser Netzwerk übertragen: damit wir ohne viel Aufwand im Gespräch bleiben. Hier erfahren Sie wie das geht.
Hand aufs Herz: wieviele Ihrer Geschäftsbeziehungen schlafen ein über einen längeren Zeitraum oder über die geografische Distanz? 50%? 70%? Warum also nicht von der Natur lernen, um es besser zu machen? Kängurus zum Beispiel zeigen uns wie man mit wenig Ernergie sehr weit kommen kann:
 

Kängurus kommen in die Gänge

Wissenschaftler vermuten, dass es die schiere Not war, die die Kängurus einst ins Hüpfen gebracht hat. Weit auseinanderliegende Wasser- und Nahrungsquellen hätten für dieses Tier eine äußerst kraftschonende und dennoch schnelle Art der Fortbewegung zur Überlebensfrage gemacht.
 
Im Ergebnis ist es nicht alleine die Kraft ihrer Muskeln, sondern vor allem die feder-artigen Sprungsehenen an den Hinterläufen die das Känguru ans Ziel katapultieren. Scheinbar mühelos und über sehr weite Distanzen hinweg.
 
Interessanterweise gibt es auch im Business ein paar Menschen, die agieren ganz ähnlich, um mit ihrem Netzwerk in Kontakt zu bleiben. Sie laufen nicht, sie “springen” durch Zeit und Raum.
 

Springen statt laufen

Das Hüpfen also hat die Kängurus so erfolgreich gemacht. Anstatt, wie beim Laufen oder Rennen, vor allem die Muskelkraft einzusetzen um voranzukommen, nutzen die Kängurus eine geniale Balance aus Vortrieb und Federkraft für sich aus. Damit können sie stundenlang mit 20-25 km/h vorankommen, ein sagenhafter Wert in der Natur. Und, das Wichtigste: dank dieses “Gummiball-Effektes” kostet diese Art des schnelleren Fortkommens sogar weniger Energie als langsameres. gemütliches Hüpfen z.B. nur mit 8km/h.
 

Distanzen überwinden

Nicht nur für Kängurus, auch für uns Menschen kann das Überwinden von Distanzen zur Überlebensfrage werden. Übertragen auf das Geschäftsleben bedeutet das: ohne Wissen, Rohstoffe und Absatzmärkte sind wir wirtschaftlich verloren. Und all dies bekomme ich nur im Austausch mit anderen Menschen.
Wenn das nicht ein guter Grund ist, endlich in die Gänge zu kommen!
 

Im Rythmus bleiben

So wie ein Känguru endlose Steppen durchqueren muss und dabei Ausdauer braucht um zur nächsten Wasserquelle zu kommen, so braucht es im Geschäftsleben auch oft einen langen Atem. Und die richtige Technik. Und, auch das ist wichtig, den richtigen Rythmus.
Das Kanguru macht es uns auch hier vor. Um wenn nötig schneller ans Ziel zu kommen erhöht es einfach die Sprungweite, nicht etwa die Frequenz. Ob 10 oder 35 Stundenkilometer, die Hüpfrate bleibt konstant bei etwa zwei pro Sekunde.
 
Rythmus ist bekanntlich auch für uns Menschen hilfreich, um beständig an unseren Zielen zu arbeiten. Schriftsteller wie Thomas Mann oder Stephen King,  oder Sportler wie Michael Phelbs oder Christiano Ronaldo sind für ihre konstanten, wiederkehrenden Arbeits- und Trainingsleistungen berühmt geworden.
 
Hier nun ein paar praktische Kanguru-Tipps zum Thema Netzwerken (alles natürlich todernst gemeint!):
 

Netzwerken wie ein Känguru: 8 Praxis-Tipps

Ihre Geschäftsbeziehung soll neue Impulse bekommen? Null Problem, so macht es das Känguru:
 
1. Der Kontext-Sprung:
Sie finden nicht dir richtige Gelegenheit Ihr Thema anzubringen oder Sie kommen nicht zu Worte komme? Kein Problem, springen Sie in einen anderen Kontext: “Hier ist nicht der richtige Augenblick, aber kann ich Sie morgen vormittag in der Sache XY kurz anrufen?” Oder: “wann hätten Sie in den kommenden Tagen Zeit, dass ich mich telefonisch einmal mit Ihnen wegen des Themas XX noch einmal kurzschließe? Ich glaube, das wäre besser als jetzt”
 
2. Der Verbindungs-Sprung:
Wenn Sie merken dass Sie und Ihr Gegenüber auf völlig verschiedenen Dampfern sitzen probieren Sie den Wechsel zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Verbindende Themen oder Elemente, die Ihnen beides etwas bringen, gibt es praktisch immer. Seien sie mutig und springen Sie zu einem neuen Ufer statt in einer Kommunikations-Sackgasse zu verharren!
 
3. Der Medien-Sprung:
Sie kommen per Email oder am Telefon nicht weiter? Wechseln Sie doch einfach mal den Kanal über den Sie kommunizieren. Ein persönliches Treffen oder eine Botschaft per Post. Veilleicht über Social Media, Whatsapp oder SMS weitermachen? Es gibt unterschiedliche Kommunikationstypen. Probieren Sie aus was für die jeweilige Person am besten funktioniert. Auch unser Känguru wechselt seine Ausdrucksform: seine Hinterbeine können auch als Waffe dienen!
 
3. Der Offene-Frage-Sprung:
Funktioniert in der Praxis fast immer: eine offene Frage stellen. Fragen Sie Ihr Gegenüber einfach mal “Was wären die Voraussetzungen für Sie, dass wir in dem Projekt XY weiterkommen? Worauf kommt es Ihnen besonders an?”
 
4. Der Zeit-Sprung:
Momentan kommen Sie nicht weiter? Egal, verschieben Sie das ganze einfach. Frei nach dem Motto: “kommt Zeit, kommt Rat”. Umstände können sich ändern, das richtige Timing später einfach besser gegeben sein. In der Känguru-Welt gesprochen: nicht immer hat die Wasserstelle auch genug zu Trinken, also weiter gehüpft!
 
5. Der Entspannungs-Sprung:
Haben Sie es schon einmal mit Humor probiert? Einen ganz anderen Ton anzuschlagen ist ein echter Känguru Burner. Besonders in festgefahrenen und spannungsreichen Momenten kann Ironie, Situationskomik oder ein guter Witz ein wahrer Eisbrecher sein!
 
6. Der Location Sprung:
Schlagen Sie einmal einen anderen Treffpunkt vor als sonst. Andere Umgebung, andere Energie. Am besten eignen sich neutrale Locations, fernab von der Höhle des jeweiligen Gesprächstpartners. Was glauben Sie: grast ein Känguru jeden Tag an derselben Stelle?
 
7. Rythmus halten:
Rythmus spart Energie. Zum Beispiel die Energie um neue gemeinsame Termine zu finden Manchmal machen regelmässige Treffen einfach am meisten Sinn um tragfähige Beziehungen zu entwickeln. Entweder Sie sorgen selber für einen gewissen Rythmus oder Sie nutzen die Strukturen anderer. Hierzu zählen Netzwerk-Organisationen wie z.B. BNI, Branchenverbände oder Business Clubs die regelmässige Treffen anbieten. Aber auch Social Clubs wie Rotatier oder Lions bieten den Rahmen einer Regelmässigkeit.
 
8. Energie sparen:
Auch das ist Känguru-like: Energie-effiziente Beziehungsarbeit! Statt stundenlanger Termine schalten Sie besser auf kürzere, zielgerichteter Treffen um bei denen vorab klar ist, was besprochen werden soll.
 

Fazit: Menschen sind auch nur Kängurus

Mit der richtigen Sprung-Technik und immer schön im Ryhtmus kommen Sie gut voran mit Ihren Geschäftsbeziehungen. Und alles nur vom Känguru abgeguckt. Sie glauben mir nicht? Sehen Sie selbst: die ersten hüpfenden Geschäftsleute wurden schon gesichtet!
Springende Geschäftsleute: hüpfen wie die Kängurus

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